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Aug 05 2007
Es geht wieder los PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Roland Kammerer   
Sonntag, 5. August 2007

tus_maskottchen02.pngAmberg. (e) Der ASV Haselmühl, FSV Gärbershof (beide Absteiger), die Reserve der DJK Ammerthal, die Sportfreunde aus Ursulapoppenricht und der TuS Schnaittenbach (alle Aufsteiger) sind neu in der Fußball-Kreisklasse Süd.
Neue Trainer werden das Gesicht nicht unwesentlich mitprägen: Thomas Dobmeier (TuS Schnaittenbach), Jürgen Waninger (SV Loderhof), Peter Piesche (ASV Haselmühl), Gerd Weber (ASV Schwend), Michael Wiehrl (DJK Ammerthal II), Rudi Pongratz (FSV Gärbershof), Manfred Lang (DJK Ensdorf), Uwe Seidel (FC Amberg II) und Alfons Flor (Hirschau).

Bemerkenswert ist, dass von den Verantwortlichen offensichtlich niemand so viel Vertrauen in ihre Formationen hat, um ihnen den Titel und damit den Direktaufstieg in die Kreisliga zutrauen. Mittelfeld und Klassenerhalt sind die bevorzugten Ziele. Markus Nemeth in Traßlberg war am 27. Juni ganz früh dran mit dem Trainingsbeginn, er hatte am längsten Zeit, um den Feinschliff anzulegen. Die Reserve des FC Amberg ist der erste Gegner. Der liefen fast alle Spieler weg, Nachwuchsspieler sollen es richten.

A-Klassen-Meister Ursulapoppenricht ist zusammengeblieben. Die Elf um Trainer Christian Kiebel startet daheim gegen die DJK Ehenfeld. Und muss vorsichtig sein, denn die Elf von DJK-Trainer Reinhard Meyer holte im Vorjahr auswärts erheblich (19) mehr Punkte als daheim (8). Nach dem Abstieg erst einmal wieder Struktur und Linie in die Mannschaft zu bringen ist Aufgabe von Peter Piesche in Haselmühl. Dort sind die Feiern zum 60. Jubiläum beendet. Jetzt heißt es, sich wieder auf die sportlichen Aufgaben zu konzentrieren. Erster Saisongegner ist der FSV Gärbershof, der Mitabsteiger aus der Kreisliga. 6:2 gewann der FSV im Vorjahr daheim und 2:0 in Haselmühl - ein schlechtes Omen?

Nach dem Wiederaufstieg in die Kreisklasse steht auch der TuS Schnaittenbach vor einem ereignisreichen Jahr. Beim SV Loderhof hat die Elf aus dem Kaolinpott die erste Hürde zu nehmen. Und damit beim Vorjahreselften, der auf eigenem Platz seine Schwächen hatte (12 Punkte), auswärts (16) etwas besser disponiert war. Den sechsten Rang belegte der TuS/WE Hirschau in der abgelaufenen Saison. Schlechter abschneiden werden die Kaoliner heuer sicher nicht wollen, was in der Mannschaft steckt, zeigt sich zum Auftakt beim SV Etzelwang, der in der abgelaufenen Saison nicht über eine Mittelfeldrolle hinauskam.

Die Reserve der DJK Ammerthal wird sicher nicht mitwirken, um brav die Punkte abzuliefern. Sie ist wesentlich stärker als im Vorjahr aufgestellt und wir für so machen Clubs zum unüberwindbaren Hindernis. Und so würde es zum Start niemanden wundern, sollte die DJK Ursen-sollen in Ammerthal gleich zum Start völlig leer ausgehen.

Seit dem 1. Juli läuft in Ensdorf der Trainingsbetrieb, jetzt ist es auch im Vilstal vorbei mit dem Üben. Ob sie zur "Stunde x" topfit sind, zeigt sich gegen den ASV Schwend. In Ensdorf ist Manfred Lang (Vilshofen) neuer Trainer, dem vor dem Einstand so wohl nicht ist: "Gegen Utzenhofen haben sich am Sonntag Georg Jobst und Stefan Trager verletzt, das wird schwierig für uns, das ist nicht der Auftakt den man sich wünscht", klagt Lang. Aber: "So stark wie im Vorjahr sind wir bestimmt. Der vierte Platz sollte heuer auch wieder drin sein." Und trotz aller ungünstigen Voraussetzungen: "Ein Sieg zum Auftakt sollte schon drin sein."

Quelle: www.oberpfalznetz.de (AMBERGER ZEITUNG)


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